Tagung “Neuere Entwicklungen der Industriellen Beziehungen in der Schweiz”

Neuere Entwicklungen der Industriellen Beziehungen in der Schweiz

Welchen Druck übt der Wandel in der Arbeitswelt auf die kooperativen Industriellen Beziehungen aus und wie verändern sie sich?

Während in den meisten OECD-Staaten kooperative Industrielle Beziehungen unter Druck geraten sind, wird der Schweiz trotz hoher Internationalisierung der Wirtschaft weiterhin grosse Stabilität des korporatistischen Systems attestiert. Teilweise wird sogar von einer Renaissance der Gesamtarbeitsverträge gesprochen. Gleichwohl haben sich auch die Industriellen Beziehungen in der Schweiz verändert. Sowohl die kollektiven Organisationsstrukturen als auch die Institutionen des Schweizer Arbeitsmarktes und der Industriellen Beziehungen unterliegen stetigen Veränderungen, die zum Teil auch auf eine weitere internationalisierte Ökonomie zurückzuführen sind. Die Berufs- und Unternehmensstrukturen stehen durch die Digitalisierung unter grossem Anpassungsdruck. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist schwächer geworden, dagegen scheint die Mobilisierungsfähigkeit (Arbeitskämpfe und Aktionen gegenüber der Politik) zumindest in einigen Bereichen sogar stärker geworden zu sein. Die staatlichen Regulierungen wurden zum Teil dichter.

Der geplante Workshop schliesst an das «1. Schweizer Gewerkschaftsforum» an der Universität Fribourg aus dem Jahr 2012 an und will die neueren Entwicklungen der Industriellen Beziehungen in der Schweiz diskutieren.

Details und das Programm finden sich hier.

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